Mittwoch, 25. Oktober 2017

Zusätzliche Nebelmaschine

Alle Jahre wieder kommt bei uns zwar auch das Christkind, aber dafür brauchen wir die Nebelmaschine nicht. Wir verwenden sie hauptsächlich für die Halloween-Deko und dann meistens im Freien. Daher müssen unsere (mittlerweile 4 Stück) Nebelmaschinen eine ordentliche Leistung liefern, da sonst nicht die richtige Stimmung aufkommt.

Die FM-02 ist ein sehr kleines Gerät, was auch der Grund für den Kauf war. Die anderen Nebelmaschinen sind ziemlich groß und lassen sich daher kaum verdeckt in unsere Deko integrieren. Da wir nun aber eine Nebelmaschine benötigen, die in einem Grab (siehe Bild) Platz findet, musste diese kleiner sein als herkömmliche Maschinen. Trotz der kleinen Bauform liefert diese Nebelmaschine eine dichten Nebel und steht den größeren Modellen auch bei der Nebelmenge je Heizvorgang um Nichts nach.

Im Lieferumfang enthalten ist die Nebelmaschine, ein Montagebügel und zwei Sets mit je 2 Rändelschrauben für die Montage des Bügels. Außerdem gibt es eine Fernbedienung mit Kabelanschluss und Bereitschaftsanzeige, ein Ansnschlusskabel und eine Bedienungsanleitung.

Um loslegen zu können braucht man nur noch Nebelfluid einfüllen, die Kabel anstecken und das Gerät über den Schalter an der Rückseite einschalten. Hier offenbart sich eines der beiden Mankos, die mir aufgefallen sind. Denn die Aufheizdauer der Nebelmaschine ist mit etwas über 5 Minuten ziemlich lang. Da das Gehäuse recht klein ist wird es an der Außenseite auch ziemlich heiß. Nicht so, dass man sich verbrennen würde, aber doch erheblich. Zudem sind bei den ersten Verwendungen ziemlich unangenehme Gerüche aus der MAschine aufgestiegen. Ein bisschen wie verbrannter Lack, oder wenn elektronische Bauteile abrauchen.

Der zweite Nachteil ist meiner Meinung nach der etwas klein geratene Fluid-Behälter dessen Deckel dann auch noch schlacht schließt. Vor allem beim Deckel würde ich mal von einer eher schleißigen Verarbeitung ausgehen. Dafür funktioniert bei der Maschine etwas, was wir bei unserer Deko dringend brauchen, nämlich das automatische Nebelausstoßen, wenn die Zwischenheizphase beendet ist. Dazu fixieren wir den Auslöse-Taster mit einer Klemme und halten ihn permanent gedrückt. Wenn fertig aufgeheizt ist, wird für etwa 30-40 Sekunden Nebel produziert. Dann folgt wieder eine etwa 2-3 Minuten lang dauernde Heizphase. Mit mehreren Maschine entsteht auf diese Weise eine Eigendynamik, weil sie unterschiedlich lange brauchen um aufzuheizen.

FAZIT

+ sehr kleine Bauform und leicht unterzubringen
+ dichter Nebel mit weitem Ausstoß
+ Maschine kann aktiviert bleiben und startet nach der Heizphase automatisch
+ Maschine selbst wirkt gut verarbeitet

+/- Zwischenheizphasen von ca. 2-3 Minuten sind etwas lang (ist aber nur ein Problem, wenn man einen kompletten Nebelstoß mit etwa 30-40 Sekunden durchführt)
+/- ziemlich kleiner Behälter (nur 250ml), der für etwa 600 Sekunden Nebel reicht
+/- Deckel des Behälter schließt nicht dicht und geht leicht auf

Also um es kurz zusammen zu fassen: diese Nebelmaschine hat zwei kleine Nachteile: Der Deckel des Behälters und dessen geringe Größe bzw. die etwas lange Aufheizdauer. Dafür ist die Nabelmaschine extrem klein, lässt sich gut verstecken und integrieren (oder auch lagern) und wenn man, so wie wir, den Schlauch der in den Fluidbehälter führt verlängert und in einen 5 Liter Kanister einhängt, dann nebelt das Teil bis zu 12.000 Sekunden oder (mit den Heizphasen gerechnet) mehr als 24 Stunden durchgehend.

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Freitag, 13. Oktober 2017

Halloween Horror Nights @Universal Orlando

Wir waren heute in den Universal Studios Orlando. Eigentlich auf Grund eines Tipps von Freunden, die der Meinung waren, dass wir das unbedingt sehen müssten.

In der Nacht ein DIE Inn
Da wir ohne Kinder in Florida waren wollten wir diese Attraktion eigentlich auslassen und überlegten uns das dann spontan, als wir sahen, dass gerade die Halloween Horror Nights in den Studios angeboten wurden.

Auf der Suche nach dem ultimativen Halloween-Horror-Thrill kommt man an den Universal Studios dann kaum vorbei. So verbrachten wir einen Tag in den Universal Studios Orlando und besuchten gleich im Anschluss die Halloween Horror Nights.

Also die Attraktionen die zum Normal-Betrieb gehören waren außer der The Mummy Ride durch die Bank sehr schwach. Leider setzen die Universal Studios massiv auf digitale und 3D Effekte. Das ist in der Errichtung und vermutlich auch im Betrieb günstiger. Allerdings sind gerade diese 3D-Effekte für meine Frau und mich eher für ein flaues Gefühl im Magen verantwortlich (im wahrsten Sinne des Wortes), als unterhaltsam. Klar kann man da mehr machen, als bei einem Roller Coaster, aber der Spaß ist doch eher gedämpft.

  

So genossen wir also alles Andere, wie die Blues Brother, Beat Company und andere Darbietungen auf den Straßen im Universal Gelände. Und tranken in Springfield ein Duff an der Bar. Gleich daneben gibt es Krusty Burger und Bumblebee Man's Taccos. Das ist schon richtig cool :-)

Selbst wenn man nicht auf die 3D Attractions abfährt, haben die Universal Studios in Orlando noch einiges zu bieten. Obwohl das Universal Island of Adventure für uns vermutlich besser geeignet gewesen wäre, da es dort nur wenige 3D Attractions gibt und stärker auf Animatronics (bewegte Figuren) gesetzt wird.


Interessant wurde es für uns erst um 17:30, als der Park für Normalbesucher geschlossen wurde und nur noch Gäste mit Tickets für die Horror Nights im Park bleiben durften. Diese Tickets gibt es auch als reines Abend-Ticket, dann kann man aber auch erst ab 19 Uhr in den Park und bekommt viel weniger von den besonderen Attraktionen zu sehen. Zudem empfiehlt es sich ein Front-Of-The-Line-Ticket, da man sonst nach 19 Uhr bei den 9 besonderen Attraktionen (den Gruselhäusern) bis zu 2 Stunden in der Schlange steht.

Der ganze Park wird mit speziellen Themen von mehr oder weniger gruseligen Schauspielern bevölkert. Das ist noch nicht so besonders gruselig. Zusätzlich gibt es dann auch noch Attraktionen zum Durchgehen die, sagen wir mal, doch ziemlich gruselig sind.

Dieses Jahr waren es Themen wie 'Saw', 'The Shining', 'The Hive', 'Ash and the evil dead', 'Blummhouse', etc. Das funktioniert so, dass bis zu 180 Personen gleichzeitig im Gänsemarsch durch ein völlig abgedunkelte, und an ein Labyrint erinnerndes Gruselkabinett gehen. In nahezu völliger Dunkelheit hängt einem gruseliges Zeug ins Gesicht und bei teilweise ohrenbetäubendem Grusel-Lärm steht hinter jeder Ecke ein geschminkter Schauspieler der einem im besten Fall bis ins Mark erschreckt.

Da wir zu den Early-Birds gehörten, hatten wir die Möglichkeit 4 der 9 Attraktionen ziemlich kurz
hintereinander zu besuchen. Nach 19 Uhr liegen die Wartezeiten bei jeder einzelnen Attraktion bei 45 bis 90 Minuten. So kommt man an einem Abend nicht durch, obwohl der Park bis 1 Uhr morgens geöffnet hat.

Nach 4 Grusel-Attraktionen streikte meine Frau dann, nachdem sie vor Angst so viel geschrien hat, dass ihr bereits schlecht war. So verlegten wir uns auf die wirklich beeindruckenden und auch echt lustigen Shows und ließen die verbleibenden 5 Gruselhäuser aus.



Also für Besucher im Oktober, würde ich unbedingt die Horror-Nights empfehlen und in diesem Fall auch das Tagesticket davor, da man so bereits viel früher in den Gruselgenuss kommt.