Donnerstag, 26. September 2019

Wir bauen um

Wie wir es bereits letztes Jahr zu Halloween ankündigten, bauen wir dieses Jahr um und können daher keine Halloween-Deko für euch aufbauen. Auch wenn wir das wirklich schade finden, hat der Ausfall dieses Jahr auch was Gutes. Wir konzentrieren uns nämlich jetzt schon auf Halloween 2020.

Für alle Kids die sich das orange Armband von Halloween 2018 aufgehoben haben, ließen wir bereits Überraschungen anfertigen, die wir dann zu Halloween 2020  an unsere Besucher (mit Armband) verschenken. Außerdem sind wir gerade dabei tolle Grusel-Deko zusammen zu suchen und gestalten die Gruselbereiche völlig neu.


  • Der größte Teil unserer Deko wird in Zukunft komplett überdacht und wettergeschützt sein. So können wir für euch bei jedem Wetter dekorieren und euch auch bei jedem Wetter empfangen.
  • Wir werden eine Trennung der Bereiche machen, damit kleiner Kids die richtig gruseligen Sachen nicht sehen müssen, wenn sie das nicht wollen.
  • In Zukunft könnt ihr unser Gruselhaus jeweils an zwei Tagen besuchen. Natürlich zu Halloween am 31.10. und je nach Kalender einen Tag früher (für all jene, die am 31.10. nicht kommen können). 2020 ist auch am 30.10. geöffnet.
  • Wir sind für unsere Fans auch unter The Horror House auf Facebook zu finden, wo wir euch auf dem Laufenden halten werden. 



Mittwoch, 31. Oktober 2018

Halloween 2018

Alle Jahre wieder kommt bei uns nicht nur das Christkind, sondern auch die Halloween-Party. Mittlerweile sind wir stadtbekannt in Traiskirchen und eine beliebte Anlaufstelle für Kinder und Erwachsene. Da wir wegen Umbauarbeiten im nächsten Jahr keine Deko machen können, haben wir noch einmal alle vorhandenen Dekorationen verteilt, um unseren Besuchern etwas bieten zu können.

Diesmal war es ein ausgewogener Mix aus klassischer Deko und digitalen Elementen, da im letzten Jahr meiner Meinung nach schon zu viele Projektionen zu sehen waren. Trotz des großen Aufwandes war es noch an einem Tag zu schaffen, die kompletten Szenen vorzubereiten. Erstmals waren sämtliche Szenen mit Absperrbändern versehen, da wir mittlerweile eine relative große Zahl an Besuchern lenken müssen, und sich nur so Unfälle oder Beschädigungen weitgehend vermeiden lassen.

Die singenden Kürbisse

Ein Highlight waren sicher die singenden Kürbisse, die unsere Besucher bereits in der Einfahrt begrüßten. Der Effekt wird relativ einfach erzeugt, fesselt aber Groß und Klein. Drei unterschiedlich große Schnitzkürbisse standen bei uns auf Holzkisten, könnten aber auch sehr gut auf einem Strohballen präsentiert werden, wenn ein Strohballen zur Verfügung steht. In einem Abstand von etwa 120cm stellten wir einen Projektor auf, der das Jack O' Lantern Video von AtmosFX auf die Kürbisse projizierte. Dadurch erwachen sie zum Leben, singen und können auch Witze erzählen (allerdings nur in Englischer Sprache, was nur wenige Kinder bei uns verstehen würden).


Um den Projektor etwas zu verstecken, baute ich aus Holzresten eine kleine Box, die über den Projektor gestellt werden konnte, lackierte sie schwarz und verteilte darauf Kürbisse, damit die Szene nicht durch die glatten, schwarzen Holzplatten gestört wurde.



Der Zombiefund

Ebenfalls in der Einfahrt lag unser Zombie dessen Unterkörper leider abgetrennt wurde. Daher stimmte er immer wieder ein ziemliches jämmerliches Klagelied an. Damit niemand mit dem Zombie in Kontakt kommen konnte war dieser noch durch orange Rundumleuchten markiert.


Der Zombie erwachte durch laute Geräusche zum Leben und meldete sich mit blinkenden Augen und klagendem Jaulen zu Wort. Allerdings brauchte er leider ziemlich laute Geräusche, wie ein Klatschen oder Fingerschnippen, weshalb er die meiste Zeit des Abends schwieg.

Zombie Bash & Trick 'r Treat

Hinter dem Haus stellte ich dieses Jahr das Projektions-Netz auf und projizierte darauf einen Zusammenschnitt vom AtmosFX Zombie Bash. Dabei tanzen Zombies zu verschiedenen Titeln, wie zum Beispiel 'Thriller' von Michael Jackson. Leider war das Netz etwas zu dünn weshalb die Projektion ein Wenig schwach erschien.


In der Küchentüre lief die Projektion von AtmosFX' Trick 'r Treat, da sich die Türe durch die Satinierung sehr gut für Projektionen eignet. Am Projektor, der in der Küche stand, war ein Bluetooth-Sender angeschlossen der mit einem Bluetooth-Lautsprecher an der Außenseite verbunden war. So konnten wir die Geräusche gut hinaus übertragen. Im Video der singenden Kürbisse sieht man kurz die Türe im Hintergrund.

Skelett Foto-Booth

Da wir diesmal die Szenen durch Absperrbänder sicherten, wollte ich den Besuchern eine Möglichkeit schaffen Erinnerungsfotos zu machen, da es ja nicht mehr möglich war sich direkt in die Szenen zu stellen. Also stellte ich unser Skelett an prominenter Stelle auf und beleuchtete es mit einer bewegungsgesteuerten Leuchte. So konnten sich die Kinder neben das Skelett stellen und für nette Fotos zur Erinnerung posieren.



Spinnengarten

Gleich hinter dem Skelett befand sich der Spinnengarten in dem es sich drei Riesenspinnen auf den Resten unserer Chili-Pflanzen gemütlich machten. Damit die Spinnen ordentlich in Szene gesetzt wurden, sorgten farbige LED-Spots unter den Spinnen für die richtige Lichtstimmung. Das zerstörte Vogelhäuschen ist hier eine kleine Draufgabe :-)



Tatort

Weiter ging es im Garten mit dem Tatort an dem noch die Spuren eines grausamen Verbrechens erkennbar waren. Dazu legte sich unsere Tochter auf den Rasen und ich zeichnete die Konturen mit UV-Farbe in den Rasen. Damit es ein bisschen besser zu Halloween passte, ließ ich den Kopf aus und schloss die Körperkontur am Hals. Mit etwa 15 cm Abstand zeichnete ich dann die Kopf-Kontur und Steckte dazwischen einen Spaten in den Rasen. Ein Abgetrennter Unterarm verblieb am Tatort und wurde von einer Ratte bereits angenagt. 5 Tatort-Markierungen rundeten die Szene ab.

Wenn nun Besucher am Abend am Tatort vorbei gingen, wurde durch einen Bewegungsmelder eine UV-Leuchte aktiviert, die die Umrisse auch im Dunkeln sichtbar machte. Allerdings war der Effekt etwas schwach. Hier muss ich beim nächsten Mal auf jeden Fall nachbessern.


Friedhof

Natürlich durfte auch in diesem Jahr der Friedhof nicht fehlen, da dieser bislang mit Abstand das am häufigsten fotografierte Element in unserer Halloween-Deko war. Um den, bislang aus drei Gräbern bestehenden Friedhof etwas mehr Substanz zu verleihen, bestellte ich 10 zusätzliche, etwas kleinere Grabsteine. Aus den selbstgebauten Grabplatten und den Grabsteinen konnten wir diesmal eine richtig schöne Friedhofszene bilden. Farbige LED-Spots beleuchteten die Steine in den Abendstunden. Hinter den Grabsteinen befand sich eine Nebelmaschine, die kontinuierlich für Nebel sorgte.


Zusätzlich zu den Grabstätten projizierten wir dahinter an eine Wand verschiedene Schattenszenen, die ebenfalls wieder von AtmosFX stammten. In diesen Schattenspielen war zum Beispiel ein Totengräber zu sehen der heimlich im Kerzenschein eine Leiche verschwinden ließ. Auch Zombies verließen hin und schleppen sich davon.


Die Treat-Box

Als Abschluss durften sich alle Kinder noch Süßes aus unserer Treat-Box holen. Leider ist das Bild unscharf und auch noch nicht von der fertigen Box, aber man kann sich ein bisschen was vorstellen.
Der Deckel der Box war leicht geöffnet und die Kinder mussten in der Mitte mit einer Hand hinein greifen, um sich Süßigkeiten aus der Box zu holen. In der Box befand sich ein Bewegungsmelder der einen Motor aktivierte. Dadurch begann der Deckel der Box zu klappern, wenn ein Kind seinen Arm in die Box steckte. Die meisten Kinder trauten sich und nur wenige hatten zu viel Angst vor der Box. Für diese Kinder durften natürlich die Eltern einspringen.


Außerdem erhielten diesmal alle Kinder ein Silikon-Armband mit dem Datum des nächsten Halloween-Events 2020, da wir ja 2019 umbauen und daher keine Deko machen können.

Über 500 Besucher

Da wir Armbänder verteilten, wissen wir recht genau wie viele Kinder sich Süßigkeiten aus der Box holten. Leider bekamen manche Kinder kein Armband, weil es teilweise Drunter und Drüber ging bei uns. Auch waren viele Kinder dabei die sich nicht trauten zur Box zu gehen, und damit unserer 'Zählung' entgingen. Allerdings konnten wir dann doch noch über die (bereits gelöschten Aufnahmen) feststellen, dass nicht nur Kinder, sondern auch viele Erwachsene ohne Kinder da waren um die Deko zu sehen. Schlussendlich waren es über 500 Personen die uns besuchten.

Für alle die nicht kommen konnten gibt es hier ein kurzes Video mit einem Walk-Trough durch die Deko des 'House of Halloween' 2018



Halloween 2020

Es wird immer schwieriger unsere eigenen Halloween-Ideen zu übertreffen, auch weil das Ganze natürlich mit Kosten verbunden ist. Obwohl wir bereits seit über 15 Jahren Dekorationen sammeln, viele Dinge aus Holzresten und anderen Überbleibseln basteln, und nur wenig dazu kaufen, ist es jedes Jahr aufs Neue teurer als geplant. Trotzdem versuchen wir für 2020 die ultimative Deko zu gestalten. Schon jetzt bestehen die ersten Pläne und Listen, damit ich die Vorbereitungsarbeiten auf die nächsten zwei Jahre aufteilen kann. Es gibt besonders viel zu Basteln und vor allem auch die technische Umsetzung mancher Ideen wird etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen.

Einige Änderungen für 2020 stehen bereits fest:

  • 'The Horror House' werden wir bereits am 30.10.2020 für Besucher zugänglich machen, damit auch diejenigen vorbei kommen können, die zu Halloween selbst eine Party veranstalten und dadurch keine Zeit haben.
  • Der komplette Bereich wird überdacht sein und ist daher bei jedem Wetter geöffnet und zugänglich. So kann uns auch starker Regen (den wir in den letzten Jahren zum Glück nicht hatten) auch keinen Strich durch die Rechnung machen.
  • Es wird eine Trennung der Deko in zwei Altersklassen geben - geeignet für alle Kinder und ab 16 Jahren mit den gruseligeren Dingen. Eltern dürfen natürlich selbst entscheiden ob ihre Kinder durch den 16+ Bereich gehen dürfen. Es ist schließlich nur eine Empfehlung von uns. 
  • Unser Halloween-Haus war immer kostenlos für euch und wird auch immer bleiben! Aber es wird in Zukunft die Möglichkeit geben freiwillig für einen wohltätigen Zweck zu spenden, wenn ihr das wollt (Genaueres erfahrt ihr am 30. und 31.10.2020)


Dienstag, 30. Oktober 2018

Singende Kürbisse


Dieses Jahr kam eine neue Deko von AtmosFX dazu. Die singenden Kürbisse. Nun haben wir zwar bereits einige Projektoren für unseres Digitalen Dekorationen, aber ich brauchte einen zusätzlichen für unser Kürbis-Display. Schlussendlich sah es dann so aus:


Für die akustische Untermalung nutzen wir verschiedene Bluetooth-Lautsprecher, die auf Akkubetrieb funktionieren und meist auch einen Card-Reader oder USB-Anschluss besitzen. So können die Sounds entweder synchron mit den Bildern der Projektoren wiedergegeben, oder direkt vom Speichermedium gespielt werden. Die von uns probierten Lautsprecher findet ihr unter diesem LINK

So und jetzt zu dem Projektor, den ich mir für das Display auf Amazon bestellte.

Ich persönlich bin zwar nicht zu 100% glücklich mit diesem Projektor, muss aber eingestehen, dass es vermutlich kaum bessere gibt in diesem Preissegment. Dazu sollte ich vielleicht erwähnen wofür ich diesen Beamer bestellt habe, denn meiner Ansicht nach ist er als Home-Cinema-Beamer nicht perfekt geeignet.

Ich war auf der Suche nach einem sehr günstigen Beamer der autark, also ohne weitere Geräte arbeiten kann. Das hauptsächlich, weil er für Vorträge und Events sowie verschiedene Dekozwecke (wie zB. zu Halloween) eingesetzt werden soll.

Dieser sollte eben folgende Anforderungen erfüllen:

  • hohe Lichtstärke, da er tagsüber in abgedunkelten Seminarräumen verwendet werden sollte. Da die Verdunkelung nicht immer perfekt ist, braucht es höhere Lichtstärken.
  • Autarker Betrieb möglich. In diesem Fall über das Android Betriebssystem.
  • WLAN Zugriff, da ich oft Inhalte aus dem Weg wiedergeben muss.
  • möglichst viele unterschiedliche Anschlussmöglichkeiten, damit ich bei Kunden auch mit deren Geräten arbeiten kann
  • halbwegs einfach zu bedienen

möglichst günstiger Preis, weil bei Vorträgen schon der eine oder andere Beamer Füße bekommen hat und verschwunden ist

Was ein Beamer für mich definitiv nicht erfüllen muss ist:

  • leise im Betrieb (wer zuhause Romanzen mit dem Beamer schaut, weiß wie störend ein lauter Lüfter sein kann)
  • gut für schnelle Bildwechsel geeignet (Action-Film Cineasten brauchen das dringend)
  • absolute Kantenschärfe


Für diesen Beamer entschied ich mich vor allem..... richtig, wegen des günstigen Preises bei vergleichsweise guten Spezifikationen. Natürlich wäre mir ein Markengerät lieber gewesen, aber vermutlich steckt durch die gleiche Technik drin und der Preis ist dann doch ein starkes Argument.

Geliefert wurde der Beamer (amazontypisch) schnell und sicher verpackt. Wobei ich gerade bei solchen Geräten immer ein bisschen Sorge habe, dass sie auf dem Transportweg leiden.

Im Lieferumfang enthalten waren:

  • der Beamer natürlich
  • eine Fernbedienung
  • ein Kaltgeräte-Anschlusskabel
  • ein HDMI Flachbandkabel
  • ein AV-Kabel mit Stereo-Audio Anschluss
  • ein Tüchlein zum Linsenreinigen
  • zwei Sicherungen
  • eine Schraube als Fuß
  • eine englischsprachige Bedienungsanleitung


Die Inbetriebnahme

Eine wirklich einfache Sache. Stecker rein, Powerknopf drücken fertig. Der Beamer starte gleich in eine Android-Oberfläche für Mediengeräte. Diese ist etwas vereinfacht und für die Bedienung über eine Fernbedienung gestaltet. Der Bootvorgang dauert für meinen Geschmack etwas zu lange. Vom Einschalten bis zur fertigen Oberfläche dauerte es etwas mehr als 3 Minuten. Kann man damit leben, es dürfte aber gerne schneller gehen.

Gesteuert werden kann der Beamer zum Teil direkt am Gerät über die Tasten an der Oberseite und etwas komfortabler über die beiliegende Fernbedienung. Wobei diese nicht immer reagiert, da der Sensor an der Oberseite des Beamers etwas vertieft liegt und man aus einem Abstand von 3-4 Metern schon sehr genau zielen muss, damit die Anweisungen richtig erkannt werden. Sehr unpraktisch kann das werden, wenn man versucht über die Fernbedienung mit dem On Srceen-Keyboard einen Text
einzugeben.

Das Android Betriebssystem ist einfach zu bedienen und gibt einem zu keiner Zeit Rätsel auf. Hier lässt sich auch ein großer Range an unterschiedlichen Medientypen wiedergeben in dem man ganz einfach Inhalte online oder von einem der beiden USB Anschlüsse abruft.

Die Bildqualität

In dieser Kategorie trennen sich beim Beamern Spreu vom Weizen. Und man muss der Ehrlichkeit halber sagen, dass es sich bei diesem Beamer für meine Begriffe eher um Spreu handelt. Warum ist leicht erklärt.

Natürlich hängt die Bildschärfe sehr stark von dem Medium ab auf dem das Bild angezeigt wird. Eine weiße Wand ist eben nicht das Gleiche wie eine Leinwand. Mir stehen in vielen Räumlichkeiten aber nur weiße Wände zur Verfügung. Nur selten habe ich den Luxus einer hochwertigen Leinwand. Also versuche ich es zuhause auf der denkbar schlechtesten Wand, einer Wand mit grobem Putz und matter Wandfarbe. Wenn es jier klappt, dann geht es überall.

Gleich vorweg....ich hatte ein Bild und bekam davon auch nicht sofort Kopfschmerzen. Also schon mal ein Erfolg. Allerdings reagiert die Scharfstellung (Fokus) und die Verstellung des Betrachtungswinkels (wie auch immer das heißt) extrem empfindlich und man spielt sich schon ordentlich bis man das Bild so hat, dass es oben und unten in etwa gleich scharf ist. Dabei bekam ich es nie völlig scharf, denn mit einem Abstand von etwa 4 Metern von der Wand bekam ich nur den mittleren Bildbereich wirklich scharf. Oben und unten gab es leichte Unschärfen, die natürlich vond er schlechten Wand noch verstärkt wurden. Um Texte mit einer Bilddiagonale von über 2 Metern darzustellen ist dieses
Gerät meiner Ansicht nach nur bedingt geeignet.

Die Helligkeit ist nicht überragend, aber für einen Projektor dieser Preisklasse sehr passabel. Auch das verwendete LCD Panel ist in der Reaktion etwas verlangsamt. Das führt bei schnellen Bildwechseln zu Fading und Schlierenbildung. Ich würde mir mit diesem Projektor also keine Filme wie Fast & Furious anschauen wollen.

Wobei ich sagen muss, dass die Qualität viel besser ist, wenn man eine HDMI-Quelle verwendet. Hier dürfte Android als Quelle nicht unbedingt ideal funktionieren, da auch der Start-Screen und der Datei-Explorer oben und unten Unschärfen aufwiesen.

Sound & Geräusch

Über den eingebauten Lautsprecher kann ein richtig brauchbar lauter und hörbarer Sound wiedergegeben werden. Natürlich klingt es nach mono und Smartphone-Lautsprecher ohne großartige Bässe, aber für Präsentationen reicht es. Als Video-Beamer zum Filmschauen braucht es dann doch eine HiFi-Anlage zur Sound-Wiedergabe. Diese braucht es nicht nur wegen des eher blechernen Sounds des integrierten Lautsprechers sondern auch wegen des, für meine Begriffe, sehr lauten Lüftergeräuschs des Beamers. Also mal ehrlich, wenn das 25dB sind, dann ist die Lautstärke unseres Bezinrasenmähers auch nicht mehr als etwa 70dB.

Ich würde mal eher vermuten, dass die Lüfterlautstärke im Bereich von ca. 35-40dB liegt. Damit ist das Geräusch schon ziemlich präsent. Filme mit vielen Szenen auf niedrigem Geräuschniveau würde ich mir mit diesem Beamer nicht ansehen wollen, denn in den ruhigen Phasen des Films summt einem der Lüfter durchs Hirn.

FAZIT

So, wer nun bis hier hin gelesen hat, müsste der Meinung sein, dass ich dem Beamer nur ein vernichtendes Urteil geben kann und stellt sich die Frage warum ich über 200 Euro bezahlt habe, eine ziemlich indifferente Meinung über das Produkt habe und trotzdem 5 Sterne vergebe. Das kann doch nicht mit rechten Dingen zugehen. Kann es doch, denn wie ich bereits erwähnte, verwende ich den Beamer für Vorträge und brauche gewisse Funktionen die selbst teurere Projektoren teilweise nicht erfüllen können. Dafür stört mich das starke Lüftergeräusch und die leichte Unschärfe an den oberen und unteren Bildrändern nicht so sehr. Andere Beamer können das mit Sicherheit besser. Dennoch sollte man bei einer ehrlichen Bewertung auch den Preis im Auge behalten. Es wird nie möglich sein einen Polo zu zahlen und eine S-Klasse zu fahren. Ebenso wird es in diesem Preisbereich auch nicht möglich sein ein perfektes Gerät zu bekommen. Ich habe versucht die Negativa darzustellen und so kann sich jeder vor dem Kauf überlegen, ob er/sie diese Dinge in Kauf nehmen will oder statt dessen lieber zu einem Beamer greift der mind. eine Klasse höher und damit auch mindestens doppelt so teuer ist. Für meine Zwecke erfüllt dieser Beamer alle Anforderungen zu einem niedrigen Preis. Daher erhält er von mir auch eine gute Wertung.

Günstige Projektoren für die Deko ab etwa 45 Euro: https://amzn.to/2CRuv5O

Mittwoch, 25. Oktober 2017

Zusätzliche Nebelmaschine

Alle Jahre wieder kommt bei uns zwar auch das Christkind, aber dafür brauchen wir die Nebelmaschine nicht. Wir verwenden sie hauptsächlich für die Halloween-Deko und dann meistens im Freien. Daher müssen unsere (mittlerweile 4 Stück) Nebelmaschinen eine ordentliche Leistung liefern, da sonst nicht die richtige Stimmung aufkommt.

Die FM-02 ist ein sehr kleines Gerät, was auch der Grund für den Kauf war. Die anderen Nebelmaschinen sind ziemlich groß und lassen sich daher kaum verdeckt in unsere Deko integrieren. Da wir nun aber eine Nebelmaschine benötigen, die in einem Grab (siehe Bild) Platz findet, musste diese kleiner sein als herkömmliche Maschinen. Trotz der kleinen Bauform liefert diese Nebelmaschine eine dichten Nebel und steht den größeren Modellen auch bei der Nebelmenge je Heizvorgang um Nichts nach.

Im Lieferumfang enthalten ist die Nebelmaschine, ein Montagebügel und zwei Sets mit je 2 Rändelschrauben für die Montage des Bügels. Außerdem gibt es eine Fernbedienung mit Kabelanschluss und Bereitschaftsanzeige, ein Ansnschlusskabel und eine Bedienungsanleitung.

Um loslegen zu können braucht man nur noch Nebelfluid einfüllen, die Kabel anstecken und das Gerät über den Schalter an der Rückseite einschalten. Hier offenbart sich eines der beiden Mankos, die mir aufgefallen sind. Denn die Aufheizdauer der Nebelmaschine ist mit etwas über 5 Minuten ziemlich lang. Da das Gehäuse recht klein ist wird es an der Außenseite auch ziemlich heiß. Nicht so, dass man sich verbrennen würde, aber doch erheblich. Zudem sind bei den ersten Verwendungen ziemlich unangenehme Gerüche aus der MAschine aufgestiegen. Ein bisschen wie verbrannter Lack, oder wenn elektronische Bauteile abrauchen.

Der zweite Nachteil ist meiner Meinung nach der etwas klein geratene Fluid-Behälter dessen Deckel dann auch noch schlacht schließt. Vor allem beim Deckel würde ich mal von einer eher schleißigen Verarbeitung ausgehen. Dafür funktioniert bei der Maschine etwas, was wir bei unserer Deko dringend brauchen, nämlich das automatische Nebelausstoßen, wenn die Zwischenheizphase beendet ist. Dazu fixieren wir den Auslöse-Taster mit einer Klemme und halten ihn permanent gedrückt. Wenn fertig aufgeheizt ist, wird für etwa 30-40 Sekunden Nebel produziert. Dann folgt wieder eine etwa 2-3 Minuten lang dauernde Heizphase. Mit mehreren Maschine entsteht auf diese Weise eine Eigendynamik, weil sie unterschiedlich lange brauchen um aufzuheizen.

FAZIT

+ sehr kleine Bauform und leicht unterzubringen
+ dichter Nebel mit weitem Ausstoß
+ Maschine kann aktiviert bleiben und startet nach der Heizphase automatisch
+ Maschine selbst wirkt gut verarbeitet

+/- Zwischenheizphasen von ca. 2-3 Minuten sind etwas lang (ist aber nur ein Problem, wenn man einen kompletten Nebelstoß mit etwa 30-40 Sekunden durchführt)
+/- ziemlich kleiner Behälter (nur 250ml), der für etwa 600 Sekunden Nebel reicht
+/- Deckel des Behälter schließt nicht dicht und geht leicht auf

Also um es kurz zusammen zu fassen: diese Nebelmaschine hat zwei kleine Nachteile: Der Deckel des Behälters und dessen geringe Größe bzw. die etwas lange Aufheizdauer. Dafür ist die Nabelmaschine extrem klein, lässt sich gut verstecken und integrieren (oder auch lagern) und wenn man, so wie wir, den Schlauch der in den Fluidbehälter führt verlängert und in einen 5 Liter Kanister einhängt, dann nebelt das Teil bis zu 12.000 Sekunden oder (mit den Heizphasen gerechnet) mehr als 24 Stunden durchgehend.

Nebelmaschine kaufen: https://amzn.to/2AsHTvN

Freitag, 13. Oktober 2017

Halloween Horror Nights @Universal Orlando

Wir waren heute in den Universal Studios Orlando. Eigentlich auf Grund eines Tipps von Freunden, die der Meinung waren, dass wir das unbedingt sehen müssten.

In der Nacht ein DIE Inn
Da wir ohne Kinder in Florida waren wollten wir diese Attraktion eigentlich auslassen und überlegten uns das dann spontan, als wir sahen, dass gerade die Halloween Horror Nights in den Studios angeboten wurden.

Auf der Suche nach dem ultimativen Halloween-Horror-Thrill kommt man an den Universal Studios dann kaum vorbei. So verbrachten wir einen Tag in den Universal Studios Orlando und besuchten gleich im Anschluss die Halloween Horror Nights.

Also die Attraktionen die zum Normal-Betrieb gehören waren außer der The Mummy Ride durch die Bank sehr schwach. Leider setzen die Universal Studios massiv auf digitale und 3D Effekte. Das ist in der Errichtung und vermutlich auch im Betrieb günstiger. Allerdings sind gerade diese 3D-Effekte für meine Frau und mich eher für ein flaues Gefühl im Magen verantwortlich (im wahrsten Sinne des Wortes), als unterhaltsam. Klar kann man da mehr machen, als bei einem Roller Coaster, aber der Spaß ist doch eher gedämpft.

  

So genossen wir also alles Andere, wie die Blues Brother, Beat Company und andere Darbietungen auf den Straßen im Universal Gelände. Und tranken in Springfield ein Duff an der Bar. Gleich daneben gibt es Krusty Burger und Bumblebee Man's Taccos. Das ist schon richtig cool :-)

Selbst wenn man nicht auf die 3D Attractions abfährt, haben die Universal Studios in Orlando noch einiges zu bieten. Obwohl das Universal Island of Adventure für uns vermutlich besser geeignet gewesen wäre, da es dort nur wenige 3D Attractions gibt und stärker auf Animatronics (bewegte Figuren) gesetzt wird.


Interessant wurde es für uns erst um 17:30, als der Park für Normalbesucher geschlossen wurde und nur noch Gäste mit Tickets für die Horror Nights im Park bleiben durften. Diese Tickets gibt es auch als reines Abend-Ticket, dann kann man aber auch erst ab 19 Uhr in den Park und bekommt viel weniger von den besonderen Attraktionen zu sehen. Zudem empfiehlt es sich ein Front-Of-The-Line-Ticket, da man sonst nach 19 Uhr bei den 9 besonderen Attraktionen (den Gruselhäusern) bis zu 2 Stunden in der Schlange steht.

Der ganze Park wird mit speziellen Themen von mehr oder weniger gruseligen Schauspielern bevölkert. Das ist noch nicht so besonders gruselig. Zusätzlich gibt es dann auch noch Attraktionen zum Durchgehen die, sagen wir mal, doch ziemlich gruselig sind.

Dieses Jahr waren es Themen wie 'Saw', 'The Shining', 'The Hive', 'Ash and the evil dead', 'Blummhouse', etc. Das funktioniert so, dass bis zu 180 Personen gleichzeitig im Gänsemarsch durch ein völlig abgedunkelte, und an ein Labyrint erinnerndes Gruselkabinett gehen. In nahezu völliger Dunkelheit hängt einem gruseliges Zeug ins Gesicht und bei teilweise ohrenbetäubendem Grusel-Lärm steht hinter jeder Ecke ein geschminkter Schauspieler der einem im besten Fall bis ins Mark erschreckt.

Da wir zu den Early-Birds gehörten, hatten wir die Möglichkeit 4 der 9 Attraktionen ziemlich kurz
hintereinander zu besuchen. Nach 19 Uhr liegen die Wartezeiten bei jeder einzelnen Attraktion bei 45 bis 90 Minuten. So kommt man an einem Abend nicht durch, obwohl der Park bis 1 Uhr morgens geöffnet hat.

Nach 4 Grusel-Attraktionen streikte meine Frau dann, nachdem sie vor Angst so viel geschrien hat, dass ihr bereits schlecht war. So verlegten wir uns auf die wirklich beeindruckenden und auch echt lustigen Shows und ließen die verbleibenden 5 Gruselhäuser aus.



Also für Besucher im Oktober, würde ich unbedingt die Horror-Nights empfehlen und in diesem Fall auch das Tagesticket davor, da man so bereits viel früher in den Gruselgenuss kommt.